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Kategorie: Allgemein

Grüne Transformation: Das „Go Green“-Jahr bei Werner & Mertz Professional

Unsere Green Care Professional Familie wächst weiter

Für die Professional-Sparte von Werner & Mertz wird 2022 mehr denn je ein durch und durch grünes Jahr. Mit dem Projekt „Go Green“ arbeiten die Mainzer Spezialisten für Profi-Reinigung intensiv daran das Produktportfolio ihrer nachhaltigen Marke Green Care Professional deutlich zu erweitern. In diesem Zuge werden die Rezepturen und Verpackungen zahlreicher Produkte der Marke Tana Professional überarbeitet und noch stärker für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft optimiert, um diese in das Green-Care-Portfolio aufzunehmen. Hierdurch wird das Angebot kreislauffähiger Lösungen für die professionelle Reinigung nochmals deutlich vergrößert.

„Mit den Inhaltsstoffen von Green Care Professional setzen wir bereits heute Maßstäbe bei ökologischen Produkten, die häufig sogar eine bessere Reinigungsleistung bieten“, erklärt Dr. Paula Barreleiro, Leiterin Rezepturentwicklung bei der Tana-Chemie GmbH. „Diesen Weg setzen wir mit ‚Go Green‘ konsequent fort. Dazu nutzen wir die Erfahrungen und Technologien unseres kreislaufbasierten Nachhaltigkeitskonzepts der Marke Green Care Professional“

Viele der überarbeiteten Produkte tragen künftig renommierte Öko-Siegel wie das Cradle-to-Cradle-Zertifikat, das EU Ecolabel oder das Österreichische Umweltzeichen. „Diese Zertifizierungen sind ein sichtbares Zeichen dafür, dass wir durch unsere Produktumstellungen die Nachhaltigkeit unserer Kunden auf ein neues Level heben. Für uns ist das der vielversprechendste Weg in eine kreislauffähige Zukunft“, sagt Xiaoming Bai, Leiter internationales Produktmanagement und Marketing.

Der nächste große Schritt

Bereits seit 1987 entwickelt die Tana-Chemie GmbH ökologische Produkte für Reinigungsprofis, die 2011 in der Öko-Marke Green Care Professional zusammengefasst wurden. Seit einigen Jahren ist das Unternehmen nun dabei, auch seine Produkte der Marke Tana Professional sukzessive noch stärker auf die Kreislaufwirtschaft zu trimmen. Der nächste große Schritt steht für 2022 an: „Das wird definitiv unser ‚Go Green‘-Jahr“, so Bai. „Bis zum Jahresende werden wir den Großteil der geplanten Produkte in unser Green-Care-Portfolio überführt haben.“

Für die große Umstellung sind zahlreiche Produkte aus den Bereichen Gebäudereinigung, Küchen-, Wäsche- und Personalhygiene vorgesehen. Deren Rezepturen und Verpackungen werden dafür noch stärker an den Prinzipien der ganzheitlichen Kreislaufwirtschaft ausgerichtet. Bei den Rezepturen wurde der Anteil pflanzlicher Rohstoffe erhöht, die biologisch abbaubar sind und so in den biologischen Kreislauf zurückgeführt werden können. Die Verpackungen werden aus hochwertigem Recyclingkunststoff hergestellt und gemäß den Vorgaben des Design for Recycling entworfen, um sie nach Gebrauch in einem geschlossenen technischen Kreislauf zu halten.

„Wie grundlegend wir unsere Tana Professional Produkte überarbeiten, um sie ins Green-Care-Portfolio aufzunehmen, sieht man zum Beispiel an unserem Sanitärreiniger SANET lavocid“, so Barreleiro. „Seit der Umstellung ist das Produkt EU-Ecolabel zertifiziert. Die Rezeptur ist nun frei von Konservierungsstoffen und beinhaltet Tenside nachwachsenden pflanzlichen Ursprungs sowie natürliche Zitronensäure. Darüber hinaus besteht die Verpackung nun aus 100 % Recyclat, welches anschließend durch Recycling im Kreislauf gehalten werden kann.“

Weitere Informationen zum Projekt „Go Green“ finden Sie hier:

Tana-Chemie GmbH auf der Interclean 2022: Zulauf für die Kreislaufwirtschaft

Tana-Chemie GmbH auf der Interclean 2022. Copyright: Tana-Chemie GmbH

In der professionellen Gebäudereinigung ist das Interesse an Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft spürbar gewachsen. Dieses erfreuliche Fazit zieht die Professional-Sparte von Werner & Mertz, Tana-Chemie GmbH, nach ihrer diesjährigen Beteiligung an der Amsterdamer Branchenmesse Interclean. Mehrere hundert Unternehmen präsentierten in der niederländischen Hauptstadt vom 10. bis 13. Mai ihre neuesten Lösungen und Konzepte für die professionelle Reinigung.

Am Interclean-Stand von Tana-Chemie bekamen Besucher*innen aus aller Welt umfassende Einblicke in die neuesten Produkte, Services und Digitaltools des Öko-Pioniers. Wie üblich prägte der Leitgedanke einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft den Messeauftritt. „Es war großartig, dass wir nach einem rein digitalen Intermezzo im Jahr 2020 endlich wieder von Angesicht zu Angesicht mit den Kunden sprechen konnten“, resümiert Thomas Ulbricht, Leiter von Werner & Mertz Professional. „Die Stimmung unter den Messebesucher*innen war sehr positiv und das Interesse an unseren Produkten und Themen war enorm.“

Im Vergleich zur letzten Live-Messe 2018 sei deutlich zu erkennen gewesen, dass Nachhaltigkeit bei allen anwesenden Unternehmen zunehmend in den Fokus rücke, so Herr Ulbricht. „Als jahrzehntelange Vorreiter bei Kreislaufwirtschaft und ökologischem Produktdesign konnten wir von diesem neuen Öko-Bewusstsein spürbar profitieren. Was sich nicht zuletzt am großen Andrang an unserem Messestand bemerkbar machte.“

Der Übergang zur Kreislaufwirtschaft

Highlight des Interclean-Stands von Tana-Chemie war eine dreidimensionale Installation, mit der die doppelte Kreislaufführung von Reinigungsprodukten der Marke Green Care Professional veranschaulicht wurde. Bei den Reinigungsmitteln von Green Care kommen pflanzliche Rohstoffe zum Einsatz, die in der Natur abgebaut und in den biologischen Kreislauf zurückkehren können. Die Verpackungen bestehen aus hochwertig recycelten Kunststoffen und werden recyclingfreundlich designt, sodass sie in einem geschlossenen technischen Kreislauf bleiben.

„An diesem eingängigen Modell konnten unsere Kunden nachvollziehen, wie unsere Produkte sie dabei unterstützen, den eigenen Übergang zur Kreislaufwirtschaft zu beschleunigen“, erklärt Ulbricht. „Vielen Besucher*innen wurde schnell klar, dass unsere Reinigungslösungen auch den nachhaltigen Einsatz durch die Anwender*innen auf ein völlig neues Niveau heben. Und das, ohne dass ihnen dadurch eigener Aufwand entsteht. Unser Green Care-Portfolio ist für Kunden damit ein sicherer Weg, selbst zu Held*innen der Kreislaufwirtschaft zu werden.“

Zu den Produkten und Digitalangeboten, mit denen Anwender die grüne Transformation des eigenen Unternehmens vorantreiben können, zählt unter anderem die Green Care Academy, ein innovatives Weiterbildungsangebot für Reinigungsprofis. Auf dieser neu entwickelten E-Learning-Plattform finden professionelle Reinigungskräfte unter anderem praxisorientierte Erklärvideos, die leicht verständliche Informationen für den Arbeitsalltag vermitteln.

Über das kostenlose Online-Tool „Green Care Performance Calculator“ konnten Besucher*innen direkt am Stand ermitteln, wie viele Tonnen Plastikmüll, Erdöl und Treibhausgas sie durch Umstellung auf nachhaltige Reinigungsmittel von Green Care Professional einsparen. Mit „KLIKS – Pouch“ präsentierte das Unternehmen eine nachhaltige Innovation für sein KLIKS-Dosiersystem. Dabei befinden sich die Green Care-Reinigungskonzentrate in platzsparenden Kunststoffbeuteln, die bewusst auf unnötiges Verpackungsmaterial verzichten.

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Gastredner bei der INPACS GmbH

Aber nicht nur am eigenen Stand verbreitete Werner & Mertz Professional die Botschaft von der innovativen Kraft einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. So war Xiaoming Bai, International Marketing Director bei Werner & Mertz Professional, am Messestand der INPACS GmbH als Gastredner eingeladen. In seiner Keynote führte Bai Schritt für Schritt durch die Übergangsprozesse zu einer erfolgreichen Kreislaufwirtschaft und sprach darüber, was der European Green Deal für die professionelle Reinigungsbranche bedeutet.

Gesunde Luft
dank geprüfter Reinigungsmittel

Die Wahl der Reinigungsmittel entscheidet über die Gesundheit im Gebäude. Deren Zusammensetzung beeinflusst Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Die Marke Green Care Professional, eine Marke von Tana-Chemie, hat das erkannt und handelt entsprechend.

Um wertvolle Heizenergie zu sparen und das Klima zu schützen, sind Gebäude heute nahezu luftdicht gebaut. Das gilt vom Einfamilienhaus über Büroimmobilien bis hin zu öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Kitas und Senioreneinrichtungen. Umso wichtiger ist die Qualität der Luft in Innenräumen: Sie entscheidet über unser Wohlbefinden, unsere Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit und unsere Gesundheit. Alles was im Gebäude geschieht, hat Einfluss auf die Luftqualität. 

Hier kommt die Reinigungschemie ins Spiel: Ob Unterhalts- oder Intensivreinigung, viele Inhaltsstoffe gehen direkt in die Raumluft über. „Enthält ein Produkt die falschen oder falsch dosierte Inhaltsstoffe, können diese zum Beispiel zu Kopfschmerzen, gereizten Augen und Schleimhäuten oder zu Allergien führen“, sagt Peter Bachmann, Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts. Das Unternehmen ist Spezialist für die Gesundheit in Gebäuden.

Inhaltsstoffe sind entscheidend
für die Erhaltung qualitativer Raumluft 

Wir halten uns zu 90 Prozent in geschlossenen Räumen auf. Nicht nur Zuhause, sondern eben auch zum Arbeiten, Lernen, Erholen, Essen. Gerade die Betreiber privater und öffentlicher Einrichtungen und Unternehmen tragen deshalb eine hohe Verantwortung für die Gesundheit der Menschen in ihren Gebäuden.

Tana-Chemie leistet hierzu seinen Beitrag, wie Markus Häfner, Geschäftsführer Tana-Chemie, ausführt: „Wir entwickeln unsere Green Care Professional Produkte konsequent für eine bestmögliche Vermeidung von Allergien und lassen die Auswirkungen auf die Gesundheit von unabhängigen Experten untersuchen.“ So hat z.B. das Sentinel Haus Institut zahlreiche Produkte nach strengen Kriterien bewertet und empfiehlt diese. Zahlreiche der gelisteten Reinigungsmittel tragen zudem Zertifizierungen, wie z.B. das Cradle to Cradle Label oder EU Ecolabel. Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, hat bei Green Care Professional auch die Möglichkeit Produkte zu finden, die völlig auf nicht reinigungsaktive Substanzen, wie Duft- und Farbstoffe, verzichten. Darüber hinaus erfüllen die Green Care Professional Produkte die höchsten Nachhaltigkeitsstandards in Herstellung, Verpackung und Rezeptur. Hohe und effiziente Reinigungskraft, eine gute Gesundheit für alle Menschen im Gebäude und konkreter Umweltschutz gehen Hand in Hand.

Die strengen Entwicklungsleitlinien von Green Care Professional sind Teil des Nachhaltigkeitskonzepts des Unternehmens. Für Mensch und Umwelt sichere und kreislauffähige Produkte mit hoher Reinigungsqualität sichern eine nachhaltige Wirtschaftlichkeit. Ein umfassender Service sorgt dabei für eine gleichbleibend hohe Qualität. 

Über Sentinel Haus Institut

Das Sentinel Haus Institut ist Markt- und Wissensführer für die Gesundheit in Gebäuden. In einem umfassenden Netzwerk erarbeitet das Unternehmen wissenschaftliche Erkenntnisse zur Raumgesundheit und zur markt- und praxisgerechten Umsetzung in Gebäuden jeden Typs und jeder Bauweise. Das Sentinel Portal ist die größte Onlineplattform zum gesunden Bauen, Sanieren, Renovieren und Betreiben von Gebäuden. www.sentinel-haus.de  

Klimahelden-Kampagne für „nachhaltige öffentliche Beschaffung im professionellen Reinigungsbereich“

Duale Ansprache für ein Ziel:
Nachhaltigkeit bei der professionellen Reinigung

Der Reinigungsmittelhersteller realisierte gemeinsam mit der Agentur Active International erstmalig eine flächendeckende Kampagne zum Thema nachhaltige öffentliche Beschaffung im professionellen Reinigungsbereich. Hierzu setzte man mit dem Kampagnenansatz „Klimahelden“ in der Zielgruppenansprache auf einen deutlich kreativeren kommunikativen Hebel als es typischerweise im B2B-Segment üblich ist. Im Mittelpunkt der Klimahelden-Kampagne stand die eigens eingerichtete Kampagnenseite Helden-der-Kreislaufwirtschaft.de mit jeder Menge Informationen für die gezielte Auseinandersetzung mit den Kriterien und Benchmarks für ökologisches Reinigen im professionellen Bereich.

Mit einer Kombination aus aufmerksamkeitsstarken neuen Out of Home- und Digital-Werbeformaten soll die Kampagne sowohl im direkten B2B-Umfeld, als auch in der breiten Öffentlichkeit aufklären. Trotz § 45 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes besteht noch eine Diskrepanz zwischen Gesetzgebung und Umsetzung. Die öffentliche Hand hat durch ihr großes Beschaffungsvolumen von mehr als 300 Mio. € einen riesigen Hebel, um die Klimawende in Deutschland weiter voranzutreiben. Trotzdem bleibt dieses Potenzial in den meisten Fällen mit weniger als 2 % nachhaltigen Ausschreibungen noch ungenutzt. Die Kampagne verfolgt damit das Ziel, auf dieses Problem aufmerksam zu machen, ein Umdenken einzuläuten, und stellt auf der genannten Website Helden-der-Kreislaufwirtschaft.de sowie vergabe-insider.com Informationsquellen zur Verfügung, um Ausschreibungen nachhaltiger zu gestalten.

Großflächige Out of Home-Maßnahmen für den schnellen Reichweitenaufbau

Für einen schnellen Reichweitenaufbau und die erfolgreiche Generierung von Aufmerksamkeit im öffentlichen Raum setzte Tana in der ersten Kampagnenstufe vom 28. September bis 14. Oktober 2021 auf gezielte OOH-Maßnahmen.

Zum Einsatz kamen großflächige Plakate im Umkreis von 500 Metern um Grundschulen, Kitas und öffentliche Einrichtungen in Städten mit über 100.000 Einwohnern in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg, Saarland und Rheinland-Pfalz. Mit ihnen konnten insbesondere die Einkaufsentscheider*innen auf dem Weg zur Arbeit erfolgreich adressiert werden. Speziell für die Ansprache von Bundestagsabgeordneten wurden zudem weitere Bodenplakate im Berliner Regierungsviertel platziert. Denn: Eine gestiegene gesellschaftliche Relevanz erhöht den Druck auf Lieferanten und Dienstleister, aktiv zu werden. Insgesamt wurden im Rahmen der Helden-Kampagne über 400 OOH-Flächen mit entsprechendem Geo-Targeting bespielt und mehr als 17,5 Mio. Kontakte (Erwachsene ab 14 Jahren) erreicht. Zur weiteren Kontaktoptimierung und Verankerung der Botschaften wurde die Kampagne vom 1. Oktober bis 6. Dezember 2021 in passende digitale Umfelder verlängert.

„Wir sind zuversichtlich, dass wir durch unsere Hero-Kampagne eine hohe Sichtbarkeit für das wichtige Thema ökologisches Reinigen im professionellen Bereich schaffen können. Dabei setzen wir auf die wahren Helden des Alltags“, so Xiaoming Bai, International Marketing Director bei Werner & Mertz Professional.

Der Reinigungsmittelhersteller realisierte gemeinsam mit der Agentur Active International erstmalig eine flächendeckende Kampagne zum Thema nachhaltige öffentliche Beschaffung im professionellen Reinigungsbereich. Hierzu setzte man mit dem Kampagnenansatz „Klimahelden“ in der Zielgruppenansprache auf einen deutlich kreativeren kommunikativen Hebel als es typischerweise im B2B-Segment üblich ist. Im Mittelpunkt der Klimahelden-Kampagne stand die eigens eingerichtete Kampagnenseite Helden-der-Kreislaufwirtschaft.de mit jeder Menge Informationen für die gezielte Auseinandersetzung mit den Kriterien und Benchmarks für ökologisches Reinigen im professionellen Bereich.

Mit einer Kombination aus aufmerksamkeitsstarken neuen Out of Home- und Digital-Werbeformaten soll die Kampagne sowohl im direkten B2B-Umfeld, als auch in der breiten Öffentlichkeit  aufklären. Trotz § 45 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes besteht noch eine Diskrepanz zwischen Gesetzgebung und Umsetzung. Die öffentliche Hand hat durch ihr großes Beschaffungsvolumen von mehr als 300 Mio. € einen riesigen Hebel, um die Klimawende in Deutschland weiter voranzutreiben. Trotzdem bleibt dieses Potenzial in den meisten Fällen mit weniger als 2 % nachhaltigen Ausschreibungen noch ungenutzt. Die Kampagne verfolgt damit das Ziel, auf dieses Problem aufmerksam zu machen, ein Umdenken einzuläuten, und stellt auf der genannten Website Helden-der-Kreislaufwirtschaft.de sowie vergabe-insider.com Informationsquellen zur Verfügung, um Ausschreibungen nachhaltiger zu gestalten.

Platin-Auszeichnung von EcoVadis

Tana-Chemie-GmbH erhält höchste Auszeichnung von EcoVadis

Unter den Markennamen Green Care Professional und Tana Professional wurde die Professional-Sparte der Werner & Mertz-Gruppe im Jahr 1971 gegründet und bietet seitdem hochleistungsfähige, umweltfreundliche Hygienelösungen für die professionelle Reinigung unterschiedlichster Branchenbereiche an. Dazu gehören beispielsweise Gebäudereinigung, Gesundheitswesen oder auch Lebensmittelverarbeitung. Mit dem Fokus auf ganzheitlich-nachhaltiger Reinigung setzt sich das Unternehmen besonders für das Vorantreiben der Kreislaufwirtschaft ein. Durch die Herstellung umweltverträglicher und biologisch abbaubarer Inhaltsstoffe für Reinigungsmittel sowie die Verwendung von innovativen, kreislauffähigen Recyclingverpackungen hat die Werner & Mertz-Gruppe ein Konzept erschaffen, welches ihr eine Pionierstellung auf dem Gebiet der Ressourcenschonung und -einsparung verschafft.

Die Tana-Chemie GmbH wurde innerhalb der letztem Jahre bereits des Öfteren für ihre Bemühungen und Errungenschaften im Bereich der Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Neben dem weltweit anspruchsvollsten Umweltmanagementsystem EMAS und dem nachhaltigen Gebäudestandard LEED Platinum für die Mainzer Hauptverwaltung zählt unter anderem auch eine Gold-Zertifizierung der hochangesehenen Cradle to Cradle® NGO zu den Auszeichnungen. Im Juni dieses Jahres konnte Tana-Chemie ein weiteres Mal ihrem exzellenten Ruf gerecht werden: Die renommierte CSR-Ratingagentur EcoVadis hat das Unternehmen zum zweiten Mal, diesmal mit der Bestnote Platin für nachhaltiges Wirtschaften ausgezeichnet – eine besondere Ehre, bedenkt man, dass diese Auszeichnung bloß in einem Prozent der Fälle verliehen wird.

Seit dem Jahr 2007 werden die Umwelt- und Sozialpraktiken von Unternehmen von EcoVadis bewertet. Über 75.000 Unternehmen weltweit aus über 200 Branchen wurden bereits in eine der vier Bewertungsklassen – Bronze, Silber, Gold und Platin – kategorisiert, um sich und ihre Lieferkette objektiv bewerten zu lassen. Die insgesamt 21 Kriterien, die das anspruchsvolle Audit umfasst, sind grob in folgende vier Themengebiete unterteilt:  Arbeits- und Menschenrechte, Ethik, Umwelt sowie nachhaltige Beschaffung. Bei der Bewertung von Tana-Chemie waren besonders die letzten beiden Themen ausschlaggebend: Hervorgehoben wurden beispielsweise der Einsatz von recycelbaren Verpackungen, die Nutzung von erneuerbaren Energien und auch die Reduktion des Wasserverbrauchs bei der Produktion durch innovative Methoden wie die Wiederverwendung von Wasser aus Betriebsprozessen. Aus dem bisherigen Silber-Status wurde nun also der Platin-Status, somit gilt Tana-Chemie als eines der nachhaltigsten Unternehmen der Welt.

Thomas Ulbricht, Leiter der Werner & Mertz Professional-Sparte, ist stolz auf die Auszeichnung mit Bestnote, betont aber gleichzeitig, dass sich in dem Ergebnis schlichtweg die jahrelangen Bemühungen im nachhaltigen Wirtschaften widerspiegeln.

Von der EcoVadis Platin-Auszeichnung profitieren neben der Umwelt nicht zuletzt auch die Geschäftspartner der Tana-Chemie, denn die gesamte Lieferkette wird transparenter, der vorgesehene kontinuierliche Verbesserungsprozess der umfangreichen Kriterien kommt allen Beteiligten zugute und das gegenseitige Vertrauen kann dauerhaft gefestigt werden.

Green Care Academy: Neue E-Learning-Plattform für die professionelle Reinigung

Seit Juni 2021 erweitert die Tana-Chemie ihr bestehendes Portfolio an Schulungsangeboten mit einer neuen E-Learning-Plattform. © Tana-Chemie GmbH

Seit Anfang Juni 2021 stellt Tana-Chemie GmbH ein neues E-Learning-Angebot für Reinigungspersonal zur Verfügung. Damit erweitern die Spezialisten für professionelle Reinigungslösungen ihr bestehendes Portfolio an Schulungsangeboten, das unter dem Namen Green Care Academy auch Live-Schulungen und Web-Seminare anbietet.

Die Inhalte der neuen E-Learning-Plattform richten sich gezielt an professionelle Reinigungskräfte. Praxisorientierte Erklärvideos vermitteln auf leicht verständliche Weise Informationen für den Arbeitsalltag. Die Nutzer können jederzeit und überall auf das Angebot zugreifen, die Inhalte bei Bedarf mehrfach ansehen und anschließend das Gelernte durch Kontrollfragen überprüfen.

Die Lerneinheiten gliedern sich in zwei Kategorien: Pflichtschulungen instruierten die Nutzer zu allgemeinen Themen wie Sicherheit, Hygiene oder Gerätenutzung. Spezielle Produktanwendungsvideos erläutern branchenspezifische Methoden für die moderne Objektreinigung. Schritt für Schritt erfahren die Nutzer hier, wie unter anderem bei der Reinigung von Büroräumen, Arztpraxen, Krankenhauszimmern, Sanitärbereichen oder Küchen vorzugehen ist. Neben den Schulungsvideos bietet die Plattform zudem viele weitere Themen rund um die professionelle Reinigung.

Fachwissen auf Abruf

„Das Personal spielt eine Schlüsselrolle bei der effizienten Reinigung. Um einen optimalen Reinigungserfolg zu erzielen, müssen die Reinigungssysteme professionell eingesetzt werden”, erklärt Markus Häfner, Geschäftsführer der Tana. „Mit dem neuen E-Learning bieten wir Reinigungskräften die Möglichkeit, sich zeit- und ortunabhängig weiterzubilden und ihre Qualifikationen immer auf dem neuesten Stand zu halten. Gleichzeitig vereinfachen wir es unseren Kunden, neues Personal schnell und unkompliziert anzulernen.“

In der Basis-Version bietet das neue E-Learning-Tool kostenfreien Zugriff auf drei Pflichtunterweisungsvideos und ein Anwendungsvideo. In der kostenpflichtigen Variante erhalten die Nutzer Zugang zu allen Lerninhalten und können sich erfolgreich absolvierte Kurse per Zertifikat bestätigen lassen. Firmenkunden haben zudem die Möglichkeit, die Plattform mit eigenem Branding zu versehen und selbst passende Videos für die Mitarbeiterschulung einzustellen.

Um die hohe Nutzwertigkeit aller Lerninhalte zu gewährleisten, hat die Tana-Chemie bei deren Entwicklung eng mit mehreren erfahrenen Reinigungsdienstleistern zusammengearbeitet. Derzeit ist das Schulungsangebot in deutscher und englischer Sprache verfügbar, weitere Sprachversionen für den internationalen Markt folgen in Kürze.

Neben E-Learning bietet die Green Care Academy auch Web-Seminare und Live-Schulungen für Führungskräfte, Objektleiter, Bereichsleiter und Reinigungsverantwortliche. Die Web-Seminare umfassen ein breites Angebot mit Kursen und Weiterbildungen zu fachspezifischen Themen und ermöglichen den aktiven Austausch mit den Referenten. Live-Schulungen finden in der Regel als Tagesseminare zu aktuellen Themen statt und werden durch langjährige, praxiserfahrene Mitarbeiter der Tana-Chemie betreut.

Vergabe-Insider: Neues Online-Fachmagazin rund um grüne öffentliche Beschaffung

Die öffentliche Beschaffung muss und wird grüner werden, daran besteht kein Zweifel. Das stellt viele Einkäufer vor Herausforderungen, denn trotz der hohen Relevanz wurde das Thema Nachhaltigkeit in der öffentlichen Beschaffung bislang weitgehend vernachlässigt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass es an Aufklärung über das Thema zurzeit ebenso fehlt wie an konkreten Hilfestellungen für die Praxis. Um das zu ändern, hat sich die Professional-Sparte des Mainzer Reinigungsmittelherstellers Werner & Mertz mit der Forschungsgruppe für Recht und Management öffentlicher Beschaffung (FoRMöB) der Universität der Bundeswehr München zusammengetan. Gemeinsam haben sie den Vergabe-Insider ins Leben gerufen, ein Online-Fachmagazin für alle, die sich mit grüner öffentlicher Beschaffung befassen. Ein weiterer wichtiger Partner des Magazins ist der NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.).

Patentierter Standbodenbeutel aus Monomaterial: Der ökologische Alleskönner

Werner & Mertz ist ein weiterer Meilenstein im Rahmen der Recyclat-Initiative für eine echte Kreislaufwirtschaft gelungen: Der weltweit erste vollständig recycelfähige Beutel aus Monomaterial (Polyethylen) mit abnehmbarer Banderole nach den Cradle to Cradle®-Prinzipien. Das neuartige und patentierte Beutelkonzept ist das Resultat eines vierjährigen Gemeinschaftsprojekts von Werner & Mertz mit dem globalen Verpackungs- und Papierkonzern Mondi und löst das Problem des Recyclings bedruckter Kunststoffe: Rund 85% des gesamten Verpackungsmaterials sind unbedruckt. Das heißt, das Material lässt sich ohne Qualitätsverlust hochwertig recyceln. Doch auch die restlichen 15%, die bedruckte Banderole, ist voll recycelbar, da sie frei von Klebstoffen und Haftvermittlern ist, und so in neue Anwendungen zurückfließen kann. Die vollständige Recyclingfähigkeit des Beutels wurde erst vor Kurzem von den unabhängigen Instituten cyclos-HTP und Interseroh ausgewiesen. Interseroh bescheinigte dem Standbodenbeutel eine „sehr gute Recyclingfähigkeit, die nicht weiter optimiert werden kann“.

Deutscher Umweltpreis 2019 für Reinhard Schneider

Gemeinsame Freude über den Deutschen Umweltpreis (v.l.): Moderatorin Judith Rakers, DBU-Generalsekretär Alexander Bonde, Preisträgerin Prof. Dr. Ingrid Kögel-Knabner, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Preisträger Reinhard Schneider, DBU-Kuratoriumsvorsitzende Rita Schwarzelühr-Sutter und Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller. © DBU/Peter Himsel“

Mit mutigen Entscheidungen heute positive Wechselwirkungen für morgen auslösen

Mannheim. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Bürger aufgefordert, „mit mutigen Entscheidungen heute“ im Umwelt- und Klimaschutz „positive Wechselwirkungen für morgen“ auszulösen. „Die Zukunft ist eben nicht vorbestimmt. Es liegt an uns, was wir daraus machen“, sagte er bei der Verleihung des Deutschen Umweltpreises der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Mannheim: „Die Plastikflasche, die heute recycelt oder gar nicht erst hergestellt wird, landet morgen nicht in den Weltmeeren. Sie kommt übermorgen wieder in den Rohstoffkreislauf. Der Boden, der heute vor der Erosion geschützt wird, bindet Kohlenstoff. Und er kann damit auch morgen noch als Ackerland Menschen ernähren.“ Steinmeier überreichte der Bodenwissenschaftlerin Prof. Dr. Ingrid Kögel-Knabner von der Technischen Universität München und dem Unternehmer Reinhard Schneider (Firma Werner & Mertz, Mainz) den mit insgesamt 500.000 Euro höchstdotierten, unabhängigen Umweltpreis Europas.

Ökologische Transformation als Chance für Deutschland begreifen

Vor rund 1.200 Festgästen – darunter Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller – sagte Steinmeier, die Preisträger machten Mut, weil sie Lösungen aufzeigen und die ökologische Transformation als Chance für Deutschland begreifen würden. Als Tüftler und Ingenieurinnen, als Wissenschaftlerinnen oder Unternehmer würden sie neue Wege gehen. Preisträgerin Kögel-Knabner sei ein Vorbild für zukünftige Forschergenerationen. Sie füge das Puzzleteil der Bodennutzung in ein viel größeres Bild – das globale Klima und dessen „wahrhaftig alarmierenden Wandel“. Denn nicht nur Fabriken und Kraftwerke seien Verursacher des Klimawandels, sondern auch der Umgang mit den Böden als große Kohlenstoffsenken des Planeten. Je nachdem, wie der Mensch sie nutze, befeuere oder bremse er den Klimawandel. Monatelange Dürren, sintflutartige Überschwemmungen, zerstörerische Stürme seien in den Ländern des globalen Südens zu beobachten. Auch in Europa nähmen Hitzesommer zu. Die Bodenkunde könne Menschen dabei helfen, ihren Ackerbau diesen Extremen anzupassen, weshalb die Forschung der Umweltpreisträgerin so wichtig sei.

Produkte und Produktion „voll auf Nachhaltigkeit getrimmt“

Preisträger Schneider habe, so der Bundespräsident, als verantwortungsvoller Unternehmer gehandelt, bevor viele andere erst tätig geworden seien. Er habe in wahrer Pionierleistung gezeigt, dass umweltbewusstes und unternehmerisches Handeln kein Widerspruch seien und das zu seinem Erfolgsrezept gemacht. Produkte und Produktion habe er „voll auf Nachhaltigkeit getrimmt“. Das bedeute unter anderem eine hohe Abbaurate der Tenside und Verpackungen aus recyceltem Plastik. Wenn mehr Leute im Supermarktregal genauer hinschauen würden, steige der Druck auf die Hersteller, umweltfreundlicher zu wirtschaften. Das entlasse die Politik allerdings nicht aus der Verantwortung und ihrem ordnungspolitischen Auftrag, dort einzugreifen, wo der Markt nicht ausreichend oder gar nicht für ausreichend Umwelt- und Klimaschutz sorge. Instrumente seien Transparenz, Verbraucherschutz durch Gütesiegel, Preise, die die wahren Kosten für die Umwelt widerspiegelten und – wo nötig – auch Verbote.

Engagement hunderttausender junger Menschen schon heute Entscheidendes bewirkt

Wohl selten zuvor habe der Schutz von Umwelt, Klima und Artenvielfalt die gesamte Gesellschaft so sehr umgetrieben wie gegenwärtig, so das Staatsoberhaupt weiter. Das bemerkenswerte zivilgesellschaftliche Engagement hunderttausender junger Menschen habe schon heute Entscheidendes bewirkt und der Klima- und Umweltpolitik „einen gewaltigen Schub versetzt“. Es habe die Deutschen daran erinnert, welcher Elan und Ehrgeiz in diesem Land stecken könne, welche gesellschaftlichen und technologischen Kräfte gerade beim Thema Umwelt und Klima aufgebaut worden seien und „welchen Beitrag Deutschland der Welt schuldet“. Es habe daran erinnert, zu welchen ambitionierten Zielen sich die Staatengemeinschaft völkerrechtlich verpflichtet habe. Zu Recht forderten die jungen Leute, dass jetzt der Mut und politische Wille zähle, die gesteckten Ziele auch wirklich zu erreichen. Steinmeier: „Daran muss sich Klimapolitik messen lassen.“ Die öffentliche Aufmerksamkeit dieser außergewöhnlichen sozialen Bewegung schaffe Gestaltungsspielräume, an die die politischen Parteien wohl selbst noch nicht geglaubt hätten, die es aber zu nutzen gelte.

Vertrauen in Handlungsfähigkeit der Demokratie nicht kleiner reden

Natürlich habe er die kritischen Stimmen zum Klimapaket auch vernommen, so das Staatsoberhaupt. Aber das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der Demokratie dürfe nicht kleiner geredet werden je größer die Herausforderungen seien. Vor allem warne er davor, die Beteiligten an dieser Debatte gegeneinander auszuspielen: die Leidenschaft und Entschiedenheit der jungen Menschen auf der Straße gegen die vermeintliche Nüchternheit und Behäbigkeit der politischen Verfahren. Im demokratischen Prozess, der jetzt in eine entscheidende Aushandlungsphase trete, brauche es Leidenschaft und Entschiedenheit, Dialogbereitschaft und Vernunft – radikal verständigungsbereit und leidenschaftlich vernünftig.

„Kein selbsternannter starker Mann wird diese Stärke der Demokratie je aufbringen können“

Die, die jetzt Zweifel an der Demokratie säen wollten, frage er mit Nachdruck, welche andere Staatsform überhaupt eine solche Kraft der Erneuerung in sich trage? Steinmeier: „Kein Einzelkämpfer, kein Autokrat, kein selbsternannter starker Mann wird diese Stärke der Demokratie je aufbringen können!“ Kein Kabinett von Experten und Wissenschaftlern, auch kein Kabinett von Klimaforschern könne der Gesellschaft – bei allen unumstößlichen Erkenntnissen – die Zielkonflikte, die schmerzlichen Abwägungen und Aushandlungen abnehmen, die nun mal anstünden. Eine ökologische Transformation, die den Erkenntnissen der Klimawissenschaft gerecht werde, sei natürlich notwendig. Aber wie bei jedem tiefgreifenden Strukturwandel gebe es Menschen, die davon besonders stark betroffen seien. Menschen, die Sorge hätten, ihre eigenen Arbeitsplätze zu verlieren und in Regionen wohnten, in denen sie befürchten müssten, dass auch ihre Kinder keine Arbeit mehr fänden. Diese Sorgen dürften nicht einfach überheblich ignoriert werden. Sie dürften allerdings auch ausdrücklich kein Vorwand sein, die notwendigen Maßnahmen zum Klimaschutz zu unterlassen. Umwelt- und Klimaschutz dürfe zu keiner Spaltung führen zwischen den Arbeitnehmern der Autoindustrie und den Blockierern von Straßen, zwischen Landwirten und Naturschützern, zwischen denen, die es sich leisten könnten, und denen, die jeden Euro zweimal umdrehen müssten. Denn Klimaschutz sei eine ökologische und eine soziale Aufgabe und Klimapolitik umso wirksamer, „je mehr Menschen wir auf den Weg mitnehmen“.

Jury lobte Engagement der Preisträger

Als Mitglieder der Jury des Deutschen Umweltpreises, auf deren Vorschlag hin das Kuratorium der Stiftung die jeweiligen Preisträger eines Jahres auswählt, gingen Prof. Dr. Heidi Foth, Direktorin des Instituts für Umwelttoxikologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, und Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin UnternehmensGrün, auf die Leistungen der Preisträger 2019 ein. Foth würdigte die herausragenden Forschungsarbeiten der Preisträgerin Kögel-Knabner. Sie habe mit ihrer Arbeit, mit ihren neuen Forschungsmethoden, mit ganz klaren Daten, an denen man nicht zweifeln könne, dafür gesorgt, dass die Aufgabe Bodenschutz deutlicher und fassbarer geworden sei. Reuter würdigte vor allem Preisträger Schneiders konsequentes Ausrichten auf das Thema nachhaltiges Wirtschaften. Seine Recyclat-Initiative, das Schaffen umweltfreundlicherer Produkte für den Massenmarkt, die frühe Zertifizierung seines Unternehmens nach den Vorgaben der Europäischen Union, der ständig wachsende Anteil von Altkunststoffen für Produktverpackungen, der frühzeitige Beitritt zur Initiative „Entrepreneurs for Future“ – das alles seien Punkte, die die Jury überzeugt hätten.

Kögel-Knabner: eine Handvoll Boden hat mehr Organismen als Menschen auf Erde

Die Preisträger selbst machten in Filmen, die während des Festaktes eingespielt wurden, und im Gespräch mit Moderatorin Judith Rakers ihre Positionen noch einmal deutlich. Kögel-Knabner sagte, Böden müssten nicht nur Kohlenstoff speichern, um damit dem Klimawandel zu begegnen. Sie müssten gleichzeitig auch fruchtbar sein, weil eine immer noch wachsende Weltbevölkerung auch ernährt werden müsse. Das Verständnis der Rolle von Böden für den Klimaschutz sei in der Gesellschaft noch nicht angekommen. Dabei trage eine Handvoll Boden mehr Organismen in sich als Menschen auf der Erde lebten. Klimabedingte Probleme wie das Auftauen der Permafrostböden in Sibirien seien aber wegen des Freisetzens von Treibhausgasen kein regionales Problem, sondern ein globales.

Schneider: Plastik könnte einer der ökologischsten Werkstoffe unserer Zeit sein

Preisträger Schneider wies darauf hin, dass Unternehmen sich konsequent auf Nachhaltigkeit einlassen sollten und in der Verantwortung stünden, attraktive Angebote an Verbraucher zu machen, ohne sie zu sehr in einen Verzicht hineinzudrängen. Der sei für viele letztlich noch nicht zumutbar. Das sei aber auch ohne Abstriche bei der Ökologie möglich. Wichtig sei, dass schon in der Entwicklungsphase der Produkte darauf geachtet werde, dass sie gut recyclingfähig seien. Verschiedene Kunststoffarten dürften nicht so miteinander verbunden werden, dass sie nicht mehr zu trennen seien. Das Paradoxe sei nämlich, dass Plastik tatsächlich einer der ökologischsten Werkstoffe unserer Zeit sein könnte, „wenn wir lernen, damit richtig umzugehen“. Man könne es nämlich mit einem Minimum an Energie nahezu verlustfrei in den Kreislauf führen, sodass kein Müll mehr entstehe.

Erweiterung des KLIKS-Systems: KLIKS Pouch für Gebäudereinigung und Küchenhygiene

Mit Kliks wurde das erste professionelle Cradle-to-Cradle® zertifizierte Sortiment für die maschinelle Geschirrreinigung und Wäscheaufbereitung eingeführt. Dank seiner konzentrierten Rezepturen verspricht das System kompakte Effizienz und höchste Reinigungsleistung. Wir haben das Kliks-System nun erweitert: Kliks-Pouch bietet als ein geschlossenes Dosiersystem eine kontrollierte und genaue Dosierung von Reinigungsmitteln für die Bereiche Küchenhygiene und Gebäudereinigung.